Ein riesiger US-Medienkonzern soll einen anderen kaufen – dabei stehen ein bekannter Nachrichtensender und die Frage nach Pressefreiheit im Mittelpunkt.
Was ist passiert? Der Konzern Paramount will den Medienriesen Warner Bros. Discovery für rund 111 Milliarden Dollar kaufen. Zum Warner-Paket gehören der Streamingdienst HBO, bekannte Filme wie "Harry Potter" und "Superman" – und auch der Nachrichtensender CNN. Die US-Kartellbehörde, also die Wettbewerbshüter im Justizministerium, hat laut einem Medienbericht keine Einwände gegen den Deal. Netflix wollte eigentlich nur das Streaming-Geschäft von Warner übernehmen, Paramount hat aber das gesamte Unternehmen inklusive Fernsehsender für mehr Geld bekommen.
Wer hilft? Wettbewerbsbehörden in mehreren US-Bundesstaaten, darunter Kalifornien, und auch in Europa prüfen den Deal noch immer. Sie könnten klagen, um den Zusammenschluss zu stoppen. Journalisten, Medienorganisationen und Bürgerinnen und Bürger beobachten genau, was mit Sendern wie CNN passiert, und machen auf Risiken für die Pressefreiheit aufmerksam.
