Ein Radprofi ist vor dem Zeitfahren der Tour de France mit einem Auto zusammengestoßen, konnte danach aber ganz normal starten.

Bei der Tour de France gibt es jedes Jahr ein paar besondere Etappen. Auf der 16. Etappe mussten die Profis allein gegen die Uhr fahren – das nennt man Einzelzeitfahren. Die Strecke ging von Evian-les-Bains nach Thonon-les-Bains, nicht weit vom Genfersee, und war 26,1 Kilometer lang.

Kurz bevor es losging, ist der US-Fahrer Brandon McNulty mit einem Auto zusammengestoßen. Sein Teamchef Mauro Gianetti hat später erzählt, dass ein Autofahrer hinter McNulty wütend wurde, ihn überholte und McNulty dann bremste und den Wagen touchierte. „Wir wissen nicht, warum. Er überholte ihn. Brandon stoppte. Und dann stieß er leider mit dem Auto zusammen“, sagte Gianetti.

Gianetti meinte aber auch: „Alles ist gut. Aber es war nicht so schön.“ McNulty konnte das Zeitfahren danach normal fahren. Er ist im Team UAE Team Emirates-XRG unterwegs, zusammen mit dem Tour-Favoriten Tadej Pogacar und dem Kölner Nils Politt.