Der französische Fußball-Klub Olympique Marseille hat von der UEFA eine hohe Geldstrafe bekommen, weil er gegen die Financial-Fairplay-Regeln verstoßen hat.

Was ist passiert? Die UEFA ist der Dachverband des europäischen Fußballs. Sie hat Olympique Marseille – kurz OM – überprüft, weil der Klub in mehreren Jahren mehr Geld ausgegeben hat, als er eingenommen hat. Genau das verbieten die sogenannten Financial-Fairplay-Regeln (kurz FFP). Dafür muss OM nun insgesamt zehn Millionen Euro Strafe zahlen: sechs Millionen Euro für die alte Regel und vier Millionen Euro, weil das Team auch zu viel für die Spieler-Gehälter ausgegeben hat. Außerdem hat die UEFA gedroht: Wenn OM das Einnahmen-Ziel in der Saison 2026/27 nicht schafft, fliegt der Klub aus dem Europapokal – also aus der Europa League. Das ist ein Wettbewerb für Vereine aus ganz Europa.