Beim 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina avancierte der 20-jährige Johan Manzambi mit seinen Toren zum Matchwinner.

Die Schweizer Nationalmannschaft hat im zweiten Gruppenspiel der WM-Endrunde einen deutlichen 4:1-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina gefeiert. Nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Katar stand das Team unter Druck, lieferte aber eine überzeugende Antwort. Vor allem ein Spieler stach heraus: Johan Manzambi, erst 20 Jahre alt und normalerweise beim SC Freiburg aktiv, wurde von Coach Murat Yakin eingewechselt und nutzte seine Chance.

Was dann passierte, klingt wie ein Märchen: In nur 18 Minuten traf Manzambi mehrfach und wurde zum "Spieler des Spiels" gewählt. "Das ist wie ein Traum, dass ich bei einer WM spielen kann, zwei Tore schieße und 'player of the match' werde", sagte er später. Die Schweizer Boulevard-Zeitung Blick taufte ihn daraufhin "Sankt Johan" – ein Spitzname, der an den berühmten Heiligen erinnert und zeigt, wie groß die Begeisterung in der Heimat ist.