Am Samstag hat ein 73-Jähriger in Berlin Steine von einer Brücke auf die Autobahn 100 geworfen. Ein Passant hat den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Was ist passiert? An der Kaiserdammbrücke im Berliner Stadtteil Westend soll ein 73-jähriger Mann kleine Pflastersteine an den Rand der Brücke gelegt und zwei davon mit dem Fuß auf die Autobahn 100 darunter gestoßen haben. Auf der A100 fahren zu jeder Tageszeit viele Autos, Laster und Busse. Wäre ein Auto von einem Stein getroffen worden, hätte das schlimm enden können. Nach dem, was die Polizei bisher weiß, wurde aber zum Glück kein Auto getroffen.

Wer hat geholfen? Ein 58-jähriger Zeuge hat die Szene beobachtet, sofort den Notruf gewählt und den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Ohne sein mutiges Eingreifen wäre der Verdächtige vielleicht entkommen. Die Polizei hat den 73-Jährigen festgenommen und zwei Steine als Beweismittel sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung.