Vor dem Gebäude der Vereinten Nationen in New York hat sich ein Mann selbst angezündet und ist später im Krankenhaus gestorben – laut Aktivisten aus Protest gegen ein chinesisches Gesetz.

Was ist passiert? Am Donnerstagabend hat sich nach Polizeiangaben ein Mann vor dem UNO-Hauptquartier in New York selbst in Brand gesetzt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er starb. Wer der Mann war, haben die Behörden noch nicht bestätigt. Ein Pro-Tibet-Aktivist sagte, es sei ein Aktivist gewesen, der gegen ein neues Gesetz in China protestieren wollte. China hatte das Gesetz im März verabschiedet; es soll die Rechte von Minderheiten wie Uiguren und Tibetern weiter einschränken, sagen Kritiker.

Wer hilft? Die New Yorker Polizei untersucht den Fall. Ein Sprecher von UNO-Generalsekretär António Guterres sagte, Guterres sei "bestürzt über den tragischen und schrecklichen Vorfall". Die UNO und Hilfsorganisationen beobachten die Lage von Minderheiten wie Tibetern und Uiguren seit Jahren und versuchen, ihre Situation sichtbar zu machen.