Ein älterer Mann aus den USA steht vor Gericht, weil er den berühmten Reflecting Pool in Washington beschädigt haben soll.

Was ist passiert? Ein 67-jähriger Mann, der früher für die USA Kanu gefahren ist und sogar bei Olympia war, wurde festgenommen. Die Polizei wirft ihm vor, dass er den großen Wasser-Pool in der Hauptstadt Washington kaputt gemacht haben soll. Präsident Donald Trump hatte den Pool vorher für sehr viel Geld (etwa zwölf Millionen Euro) neu streichen lassen. Der Mann sagt aber, er habe nichts gemacht. Er war nur mit dem Fahrrad unterwegs und wollte sich die neue Farbe ansehen. Dafür kann er bis zu zehn Jahre ins Gefängnis kommen.

Wer hilft ihm? Ein Anwalt verteidigt den Mann vor Gericht. Er sagt, sein Mandant habe das Becken gar nicht berührt, sondern nur zugeschaut. Auch viele Menschen im Internet diskutieren den Fall und fragen, ob die Strafe wirklich gerecht ist. Die Polizei und die Staatsanwältin meinen aber, dass jeder, der öffentliche Sachen beschädigt, bestraft werden muss – egal, wer er ist.