Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten, dass der Mai 2026 weltweit der zweitwärmste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war.

Was ist passiert? Der Klimadienst Copernicus hat gesagt: Der Mai 2026 war fast so heiß wie der heißeste Mai, den wir je gemessen haben. In Westeuropa – also in Frankreich, Großbritannien, Irland und Portugal – gab es schon im Mai eine Hitzewelle. Eine Hitzewelle bedeutet, dass es über mehrere Tage ungewöhnlich heiß ist. Normalerweise kommen solche Hitzewellen erst im Sommer, aber 2026 kam sie viel früher. Deshalb wurden in diesen Ländern viele alte Temperaturrekorde für den Monat Mai gebrochen. Die Expertin Samantha Burgess vom Wetterzentrum ECMWF sagt: „mit Temperaturen in der Atmosphäre und im Ozean, die fast Rekordwerte erreichten". Das bedeutet: Nicht nur die Luft war extrem warm, sondern auch das Wasser in den Meeren.

Wer hilft? Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt beobachten das Klima mit Satelliten, Messstationen und Bojen im Meer. Sie sammeln Daten, werten sie aus und veröffentlichen Berichte, damit Regierungen, Städte und Schulen sich auf Hitzewellen vorbereiten können. Auch Wetterdienste warnen die Bevölkerung, wenn es extrem heiß wird, damit Menschen wie du wissen, wann sie im Schatten bleiben und viel Wasser trinken sollen. Viele Städte pflanzen inzwischen mehr Bäume, damit es in heißen Vierteln etwas kühler bleibt.