In Leipzig haben mehr als 50 Helferinnen und Helfer Spachtel in die Hand genommen, um nach einer Hitzewelle die Straßenbahn-Schienen wieder freizubekommen.
Es war richtig heiß in Deutschland, bis zu 40 Grad. In Leipzig wurde dadurch eine Masse weich, die normalerweise zwischen Asphalt und Beton die Fugen füllt. Sie heißt Bitumen und ist sehr klebrig. Als die Straßenbahnen darüberfuhren, drückten sie die Masse aus den Ritzen und schmierten sie auf die Schienen und in die Weichen. Dadurch ging im Leipziger Tramnetz tagelang fast nichts mehr.
Die Leipziger Verkehrsbetriebe, kurz LVB, haben auf Facebook einen Aufruf gestartet: „Leipzig hält zusammen. Jetzt brauchen wir euch." Daraufhin kamen weit über 50 Frauen und Männer freiwillig zum Helfen. Sie bekamen Spachtel, Warnwesten und Knieschoner und wurden kurz eingewiesen. Die Polizei sperrte die jeweiligen Straßenabschnitte ab, damit niemand in Gefahr geriet.
