Viele Lehrkräfte in Deutschland finden, dass das Verhalten mancher Schülerinnen und Schüler sie belastet – gleichzeitig sagen die meisten, dass sie ihren Beruf trotzdem mögen.

Was ist passiert? Die Robert Bosch Stiftung hat wieder Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland gefragt, wie es ihnen im Job geht. Fast jede zweite Lehrkraft (46 Prozent) sagt: Das Verhalten der Schülerinnen und Schüler macht mir am meisten Stress. Damit meinen sie zum Beispiel, wenn jemand keine Lust zum Lernen hat, sich schlecht konzentrieren kann oder im Unterricht aggressiv reagiert. Vor zwei Jahren haben das nur 35 Prozent so gesehen – die Belastung ist also gestiegen. Viele Lehrkräfte sagen auch, dass die Unterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern in einer Klasse groß sind: Manche brauchen viel Hilfe, andere sind schon weiter. Und viele fühlen sich allein gelassen, wenn es schwierig wird.