Eine Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen war fast 17 Jahre lang krankgemeldet und wurde nun in den Ruhestand versetzt.
Was ist passiert? Eine 62-jährige Lehrerin, die am Berufskolleg Wesel unterrichtet hat, war seit 2009 durchgehend krankgeschrieben. Sie hat also fast 17 Jahre lang nicht selbst unterrichtet. Trotzdem hat sie jeden Monat ihr volles Gehalt zwischen etwa 5.000 und 6.000 Euro bekommen. Im August 2025 wurde der Fall öffentlich bekannt. Im März 2026 hat die Polizei ihre Wohnung durchsucht, weil sie wohl neben der Krankschreibung auch gearbeitet haben soll. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt jetzt gegen sie.
Wer hilft oder kümmert sich? Die Bezirksregierung Düsseldorf hat die Lehrerin nach der Durchsuchung in den Ruhestand versetzt. Dadurch bekommt sie jetzt weniger Geld, nämlich nur noch eine Pension. Außerdem prüft die Staatsanwaltschaft Duisburg, ob strafrechtlich etwas gegen die Frau vorliegt – also ob sie sich wegen der langen Krankschreibung strafbar gemacht hat. Die Bezirksregierung sagt, es gibt bereits ein funktionierendes Kontrollsystem, mit dem Krankheitszeiten überwacht werden.
Was kannst du tun? Wenn du dich für solche Fälle interessierst, kannst du bei seriösen Nachrichten wie dem WDR, dem „Spiegel" oder der „Bild" weiterlesen. Es lohnt sich, kritisch zu hinterfragen, wie Behörden mit langen Krankschreibungen umgehen – das ist ein Thema, das dich als Schüler oder künftigen Arbeitnehmer direkt betrifft.
