Eine Verbraucherorganisation hat acht Laufräder getestet – und zwei haben schlecht abgeschnitten.
Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat sich acht Laufräder für Kinder genauer angeschaut. Die Räder kosteten zwischen etwa 35 und 90 Euro. Geprüft wurde zum Beispiel, wie stabil sie sind, wie einfach man sie zusammenbauen kann und ob sie Stürze aushalten. Am Ende gab es für zwei Räder die Note "nicht genügend". Das bedeutet: Diese Modelle sind wirklich nicht empfehlenswert.
Bei einem Rad ist im Test die Felge der vorderen Achse gebrochen, während es auf einem Laufband mit 50 Kilo Beladung fuhr. Bei einem anderen Modell konnte man es nur mit Säge und Feile richtig zusammenbauen – das ist für ein Kinderspielzeug ziemlich ungewöhnlich. Bei einem dritten Rad hat sich nach vielen Stürzen der Gummi am Lenker gelöst und das Metall ist sichtbar geworden, was das Verletzungsrisiko erhöht.
Es gab aber auch gute Nachrichten: Das billigste Rad im Test bekam die Note "gut", das teuerste sogar "sehr gut". Das zeigt: Teuer ist nicht automatisch besser, und billig ist nicht automatisch schlecht. Wichtig ist, dass man auf ein paar Dinge achtet.
