Der Bürgermeister von Kiew warnt: Russland greift die Hauptstadt der Ukraine immer heftiger an, und viele Menschen werden verletzt.

In der Ukraine gibt es gerade sehr schwere Angriffe. Die russische Armee hat die Hauptstadt Kiew innerhalb einer Woche dreimal aus der Luft angegriffen, mit Drohnen, Raketen und Gleitbomben. Dabei wurden Dutzende Menschen getötet und mehr als 100 verletzt. Viele Wohnhäuser wurden beschädigt oder zerstört. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, sagt, er habe so etwas seit Beginn des Krieges noch nicht erlebt. Er meint, dass die Angriffe mit russischen ballistischen Raketen schlimmer sind als je zuvor.

Es gibt aber auch Hilfe. Klitschko hat die westlichen Länder gebeten, mehr Luftabwehrsysteme an die Ukraine zu liefern. Solche Systeme können Raketen und Drohnen im Flug abschießen. Kiew nutzt zum Beispiel Patriot-Systeme aus den USA, die besonders gut gegen ballistische Raketen helfen. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat reagiert: Er will Manager des staatlichen Rüstungskonzerns Ukroboronprom bestrafen, weil ein Waffenlager in einem Wohngebiet genehmigt wurde. Das zeigt, dass die Ukraine aus Fehlern lernen und Verantwortung übernehmen will.

Du kannst helfen, indem du informiert bleibst und mit anderen über die Lage sprichst. Viele Hilfsorganisationen in Deutschland und Europa sammeln Spenden für die Ukraine, zum Beispiel für medizinische Hilfe oder für Kinder, die aus den Kriegsgebieten fliehen mussten. Wenn du in der Schule oder im Verein etwas organisieren möchtest, kannst du dich an solche Organisationen wenden. Auch das Unterschreiben von Petitionen oder das Teilen seriöser Informationen in sozialen Netzwerken kann etwas bewirken. Wichtig ist, dass du dich nicht von falschen Nachrichten verunsichern lässt, sondern dich an vertrauenswürdige Quellen hältst.