Im Libanon gibt es wieder Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah – und mehrere Staaten versuchen, den Konflikt zu stoppen.
Im Libanon kämpft Israel seit Wochen gegen die Hisbollah, eine schiitische Miliz, die mit dem Iran verbündet ist. Es gibt zwar offiziell eine Waffenruhe, aber am vergangenen Wochenende wurde trotzdem wieder gekämpft. Deshalb suchen jetzt viele Staaten nach Wegen, den Konflikt zu beenden.
In der Schweiz treffen sich gerade Politiker aus verschiedenen Ländern, um über eine Lösung zu reden. Auch US-Vizepräsident J.D. Vance ist dort und spricht mit dem Präsidenten des Libanon über eine Waffenruhe.
Vermittler im Hintergrund ist unter anderem Katar. Außerdem hat der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa gesagt, dass Syrien nicht militärisch in den Libanon eingreifen will. Stattdessen will er wirtschaftliche Hilfe anbieten und sogar mit der Hisbollah reden, wenn das beiden Ländern hilft. Sein Land hatte in den 1970er- und 1980er-Jahren Soldaten in den Libanon geschickt – das hat dort viele Wunden hinterlassen.
