Deutschlands Außenminister Wadephul macht sich große Sorgen, weil Israels Armee immer weiter in den Libanon vorrückt – und fordert alle Seiten auf, die Kämpfe zu stoppen.

Was ist passiert? Israels Armee ist am Wochenende tiefer in den Süden des Libanon vorgedrungen als in den letzten 26 Jahren. Soldaten haben eine alte Festung namens Beaufort eingenommen und dort ihre Flagge gehisst. Außenminister Wadephul sagt, das sei „Anlass zu großer Sorge“. Er warnt: Wenn bei den Kämpfen viele Zivilisten sterben oder ganze Gegenden unbewohnbar werden, wird das die Region noch unsicherer machen – auch für Israel selbst.

Wer hilft? Die USA versuchen gerade, eine neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz auszuhandeln. Der Plan: Die Hisbollah soll aufhören, Israel anzugreifen, und Israel soll dafür keine Angriffe auf die Hauptstadt Beirut fliegen. US-Außenminister Rubio spricht darüber schon mit den Präsidenten beider Länder. Auch Deutschland hilft: Entwicklungsministerin Radovan reist in den Libanon und trifft den Präsidenten. Deutschland hat im März schon 70 Millionen Euro für Geflüchtete gegeben.