Eine heftige Gewitterfront mit Orkanböen und Starkregen hat am Donnerstagabend in Teilen von NRW und Niedersachsen für Chaos gesorgt – aber die Rettungskräfte waren sofort zur Stelle.
Was ist passiert? Am Abend zog eine extreme Gewitterlinie über den Westen Deutschlands. In Städten wie Münster und im Kreis Warendorf gab es innerhalb kürzester Zeit Hunderte Notrufe. Keller liefen voll, Bäume stürzten um und blockierten Straßen und Bahngleise. Sogar auf den Autobahnen A1 und A30 bei Osnabrück fielen Bäume auf die Fahrbahn. Ein Open-Air-Konzert in Münster wurde abgesagt, und ein Klimacamp in Dortmund musste geräumt werden.
Wer hilft? Die Feuerwehren in den betroffenen Städten waren im Dauereinsatz. In Dortmund brachten die Feuerwehr und die Stadt Hamm die Menschen von einem Klimacamp mit Bussen in eine sichere Turnhalle. Die Deutsche Bahn stoppte Züge vorsorglich in Bahnhöfen, damit niemand im Sturm unterwegs war. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte schon vorher eine offizielle Unwetterwarnung herausgegeben, um alle zu warnen.
