Im Osten der Ukraine wird weiter heftig um die Stadt Kostjantyniwka gekämpft – gleichzeitig laufen diplomatische Gespräche, um den Krieg zu beenden.

Was ist passiert? In der Region Donbass, im Osten der Ukraine, kämpfen ukrainische und russische Truppen seit Langem um die Stadt Kostjantyniwka. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Sonntag, dass die Kämpfe dort weitergehen. Russland behauptet dagegen, die Stadt erobert zu haben. Selenskyj nennt das eine Lüge. Eine unabhängige Bestätigung steht aus. Die Stadt ist strategisch wichtig: Sie liegt auf dem Weg zu den größeren Städten Kramatorsk und Slowjansk, die noch unter ukrainischer Kontrolle stehen.

Wer hilft? Auf diplomatischer Ebene wird versucht, eine Lösung zu finden. Selenskyj will sich mit US-Präsident Donald Trump in der türkischen Hauptstadt Ankara treffen, um über den Krieg zu sprechen. Außerdem schlug Selenskyj seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin ein persönliches Treffen direkt in Kostjantyniwka vor – als Zeichen, dass die ukrainische Seite ernsthaft über Frieden reden will. Selenskyj sagte, er hoffe, dass die Bedingungen für einen „würdigen Frieden" in den kommenden Monaten besser werden, entweder durch Verhandlungen oder durch militärischen Druck.