Der chinesische Autobauer BYD könnte bald ein eigenes Formel-1-Team gründen – beim Rennen in Monaco fanden laut Berichten erste Treffen statt.

Die Formel 1 ist die höchste Klasse im Autorennsport – und könnte bald ein zwölftes Team bekommen. Als heißer Kandidat gilt derzeit BYD, ein riesiger Autobauer aus China. BYD-Vizepräsidentin Stella Li hat beim Großen Preis von Monaco laut Medienberichten mit FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem und Formel-1-CEO Stefano Domenicali gesprochen. Auch mit Red-Bull-Teamchef Christian Horner soll es ein Treffen gegeben haben.

Warum ist China so interessant? In Shanghai findet seit 2004 ein Formel-1-Rennen statt, und der Markt in Asien wächst. Ben Sulayem sagte bei den 24 Stunden von Le Mans, ein weiteres Team solle möglichst aus China kommen. Aktuell sind elf Teams im Feld, Cadillac ist in dieser Saison als elftes dazugekommen. Das Reglement erlaubt grundsätzlich ein zwölftes Team – aber die FIA und der Formel-1-Rechteinhaber müssen zustimmen.

Stella Li sagte auf der Peking-Motor-Show im April: „Ich mag die Formel 1, weil sie Leidenschaft und Kultur verkörpert und die Menschen davon träumen, in der Formel 1 zu sein.“ Ob aus den Gesprächen wirklich ein Team wird, ist noch offen: Ein Formel-1-Einstieg dauert lange und kostet viel Geld.

Warum ist das für dich wichtig?

Wenn du Formel 1 schaust, könntest du in wenigen Jahren eine neue Fahrerin oder einen neuen Fahrer aus einem chinesischen Team an der Strecke sehen.