Toyota hat die 24 Stunden von Le Mans 2026 gewonnen, und der Österreicher Ferdinand Habsburg erreichte mit seinem Team den sechsten Platz.
Bei dem berühmten Langstreckenrennen in Frankreich traten rund 60 Autos in verschiedenen Klassen an. Die Fahrer wechseln sich über 24 Stunden am Steuer ab, denn kein Mensch kann ein Rennen über einen ganzen Tag alleine fahren. In der schnellsten Klasse, den Hypercars, war Toyota nicht zu schlagen. Das Team mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries fuhr 381 Runden und gewann mit einem knappen Vorsprung von 10,9 Sekunden vor BMW. Damit beendete Toyota die dreijährige Siegesserie von Ferrari. Auch der dritte Platz ging an Toyota.
Für Österreich verlief das Rennen ohne Podestplatz. Der 28-jährige Ferdinand Habsburg war der einzige Österreicher in der Hypercar-Klasse. Er startete mit seinem Team in einem Alpine vom dritten Startplatz aus ins Rennen. Gemeinsam mit António Félix da Costa aus Portugal und Charles Milesi aus Frankreich kämpfte er sich durch die 24 Stunden und wurde am Ende Sechster. In der langsamsten Klasse, der LMGT3-Klasse, fuhr Clemens Schmid im Akkodis-Lexus zusammen mit zwei Kollegen auf den vierten Platz. Das Podium verpasste er nur um 1,7 Sekunden. Titelverteidiger Richard Lietz fiel im Porsche auf Rang 13 zurück.
