Das kolumbianische Militär hat „Marlon" getötet, den Stellvertreter des meistgesuchten Verbrechers des Landes.

Was ist passiert? Kolumbianische Sicherheitskräfte haben „Marlon" ausgeschaltet, den Stellvertreter des Guerilla-Anführers Iván Mordisco. Präsident Gustavo Petro sagte, bei „Marlon" habe es sich um den gefährlichsten Mörder, Terroristen und Anwerber von Minderjährigen im Südwesten des Landes gehandelt. Ihm wird auch ein Bombenanschlag im April mit 21 Toten zugeschrieben. Die Aktion fand am Tag der Präsidentenstichwahl in Kolumbien statt.

Wer hilft? Die kolumbianische Regierung und das Militär gehen verstärkt gegen bewaffnete Gruppen im Land vor. Präsident Petro hatte den Kampf gegen die Guerilla zum Schwerpunkt seiner Amtszeit gemacht. Auch die Behörden in den betroffenen Regionen kündigten zusätzliche Patrouillen an, um die Menschen dort zu schützen.