Jürgen Klopp hat bei der WM ein Interview abgebrochen, als er zu rassistischen Klischees im Fußball befragt wurde.

Was ist passiert? Bei der Fußball-WM 2026 haben Reporter Jürgen Klopp gefragt, was er von Aussagen seines Kollegen Bastian Schweinsteiger hält. Schweinsteiger hatte über die Mannschaft der Elfenbeinküste gesagt, sie spiele „ein bisschen afrikanischen Fußball“, der „wild“ und „nicht so taktisch geprägt“ sei. Viele Leute fanden das rassistisch, weil es Klischees über Menschen aus Afrika bedient. Klopp sagte im Interview: „Nein, nein, ich habe keine Chance, ich habe keine Chance diese Frage zu beantworten“ und ging lächelnd weg. Klopp arbeitet bei der WM als Experte für MagentaTV, Schweinsteiger für die ARD.

Wer hilft? In solchen Momenten sind Journalistinnen und Journalisten wichtig, die nachfragen, auch wenn es unangenehm wird. Auch Fans, Spieler und Verbände können sich gegen pauschale Vorurteile über ganze Länder oder Kontinente aussprechen. Klare Worte gegen Rassismus im Sport helfen, damit solche Aussagen nicht einfach stehen bleiben.