Eine neue Umfrage zeigt: Viele junge und ältere Menschen in Österreich machen sich Sorgen wegen der Erderhitzung und finden, dass das Land zu wenig dagegen tut.
Im Juni 2024 hat das Marktforschungsinstitut Integral 1.000 Menschen in Österreich befragt, wie sie den Klimawandel erleben. Das Ergebnis: 74 Prozent macht die aktuelle Trockenheit Sorgen, 67 Prozent der 16- bis 29-Jährigen sorgen sich generell um den Klimawandel – fast genauso viele wie bei den 50- bis 75-Jährigen mit 66 Prozent. 60 Prozent finden, dass Österreich schlecht vorbereitet ist. Gerade in Wien und anderen großen Städten, wo die Hitze im Sommer stark zu spüren ist, fällt das Urteil besonders kritisch aus.
Es gibt aber auch Bewegungen, die Hoffnung machen: 84 Prozent der Befragten unterstützen den Ausbau von erneuerbaren Energien wie Sonne oder Wind, 44 Prozent sogar sehr stark. Und immer mehr Menschen sind bereit, selbst etwas zu ändern: Im Juni 2024 sagten 62 Prozent, dass sie ihr Verhalten anpassen wollen – im März waren es erst 53 Prozent. Bertram Barth von Integral sagt: "Die moderne und zukunftsorientierte Mitte reagiert besorgt und fordert Maßnahmen gegen den Klimawandel." Das zeigt, dass Druck von unten wächst und Themen wie Energiewende oder klimafreundliche Ernährung mehr Zuspruch bekommen.
