In einem Hotel in Italien ist ein Mädchen aus Österreich im Schwimmbecken gestorben, jetzt ermittelt die Polizei gegen mehrere Personen.

Was ist passiert? In dem Badeort Milano Marittima an der Adria in Italien ist die vierjährige Magdalena aus Österreich ums Leben gekommen. Sie war nach derzeitigem Stand im Pool des Hotels, in dem ihre Familie Urlaub machte. Ihr Vater hatte sie für ungefähr zehn Minuten allein gelassen und sie gebeten, in einer Spielecke auf ihn zu warten. In dieser Zeit ereignete sich der tragische Vorfall am Pool, wie aus Justizkreisen berichtet wird.

Wer hilft jetzt? Die italienische Polizei und die Staatsanwaltschaft in Ravenna ermitteln. Neben dem Vater werden auch die beiden Hotelbetreiber überprüft, also die Personen, die für die Sicherheit im Hotel verantwortlich sind. Es gibt Hinweise, dass die Poolanlage von einer Sichtschutzwand umgeben ist und zwischen 70 und 150 Zentimeter tiefes Wasser hat. Die Behörden prüfen nun, ob am Pool genügend geschultes Personal anwesend war und ob die Sicherheitsregeln eingehalten wurden. Ein junger Zeuge sagte den Ermittlern: „Wir dachten anfangs, im Pool würde eine Puppe schwimmen". Solche Aussagen helfen dabei, den genauen Ablauf zu rekonstruieren.