Der österreichische Kitesurf-Olympiasieger Valentin Bontus liegt nach dem ersten Tag der Olympia-Regatta vor Long Beach nur auf Platz 23.
Stell dir vor, du bist Olympiasieger und fährst zu einem riesigen Testrennen vor Los Angeles – und dann läuft am ersten Tag ziemlich viel schief. Genau das ist Valentin Bontus aus Niederösterreich passiert. Bei der Olympic Classes Regatta vor Long Beach segelt er zwar, besser gesagt: er kitesurft, aber sein Material macht nicht so mit, wie er will.
Im ersten Rennen lief es noch gut. Bontus war mit einem großen Kite unterwegs und konnte gut mithalten. Danach wurde der Wind aber immer stärker. Sein Kite ist immer wieder in sich zusammengefallen, so wie ein Regenschirm, der sich bei Sturm umstülpt. Damit konnte er nicht mehr so schnell fahren. Am Ende des Tages standen die Ergebnisse 3., 14. und 25. zu Buche, und in der Gesamtwertung reichte das nur für Rang 23.
Das Positive: Bontus ist nicht allein mit den Problemen. Er sagt, fast alle Athletinnen und Athleten hatten am ersten Tag mit dem Material zu kämpfen. Außerdem stehen noch elf Rennen aus, sechs davon schon am Dienstag. Es bleibt also viel Zeit, um wieder nach vorne zu fahren. Nur die besten zehn Kiterinnen und Kiter kommen am Ende in die Medal Series, wo es um die Medaillen geht.
Die Regatta vor Long Beach ist so etwas wie eine Generalprobe für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Bontus hat sich vorgenommen, noch einmal Gold zu holen – sein Projekt nennt er "Gold 2.0". Der Auftakt war zwar holprig, aber ein einzelner Tag entscheidet noch lange nicht über den Ausgang einer ganzen Regatta.
