Zwei Kinder haben in einem Wald bei Löbau zwei Granaten aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt und sie mit nach Hause genommen – glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Stell dir vor, du spielst im Wald und findest plötzlich etwas, das aussieht wie eine alte Dose. Genau das ist in der Nähe von Löbau in Sachsen passiert. Zwei Kinder haben dort zwei Granaten aus dem Ersten Weltkrieg gefunden, also Munition, die über hundert Jahre alt ist. Die Kinder haben die Granaten mit nach Hause genommen, ohne zu wissen, wie gefährlich das war. Erst ihre Eltern haben die Polizei gerufen. Die Polizei sagte hinterher: „Nur durch Glück ist nichts passiert" – das heißt, alle hatten Riesenglück.

Die Polizei hat die Granaten dann an den Kampfmittelbeseitigungsdienst gegeben. Das ist eine Spezialtruppe, die alte Munition sicher entschärft und wegschafft. Solche Funde kommen in Sachsen öfter vor, weil in den Weltkriegen vor über hundert Jahren hier sehr viel geschossen und gekämpft wurde. In manchen Wäldern und Feldern liegen deshalb bis heute Sprengkörper im Boden. In Deutschland gibt es eigene Teams, die genau darauf spezialisiert sind, diese alten Waffen aufzuspüren und unschädlich zu machen.