Am Mittwoch sollte auf der Kieler Woche über Medaillen entschieden werden, doch eine Flaute machte den meisten Klassen einen Strich durch die Rechnung.
Stell dir vor, du willst segeln, aber es weht einfach kein Wind. Genau das ist am Mittwoch auf der Kieler Woche passiert. Ein Hochdruckgebiet namens „Hartmut" brachte kaum Brise auf die Förde, deshalb konnten nur zwei von sechs Klassen ihre Finalrennen segeln. Am Nachmittag wurden alle Wettfahrten ganz abgesagt. Das große Duell im Ilca 7 zwischen Philipp Buhl und Ole Schweckendiek fiel damit aus.
Trotzdem gab es Sieger: Im 470 Mixed verteidigten Simon Diesch und Anna Markfort ihren ersten Platz und holten Gold, ohne ein Finale segeln zu müssen. Für Anna war es der dritte Sieg auf der Kieler Förde, für Simon der zweite. Sie selbst sagte: „Dieser Sieg ist deshalb viel wert, weil die Leichtwindbedingungen in der Vergangenheit eher nicht unsere Sahnebedingungen waren". Theresa Löffler und Christopher Hoerr bekamen Bronze, in der 49erFX-Klasse der Frauen holten Sophie Steinlein und Catherine Bartelheimer ebenfalls Bronze. Insgesamt gewannen deutsche Seglerinnen und Segler vier Medaillen.
