Die EU-Staaten wollen vorerst keine einzelne Person bestimmen, die mit Russland über Frieden in der Ukraine verhandelt.

Was ist passiert? Die Außenminister der EU haben sich heute in Zypern getroffen. Sie haben entschieden, dass es vorerst keinen Sondergesandten für Gespräche mit Russland geben wird. Der Grund: Die EU will erst einmal klären, worüber genau geredet werden soll. Sonst könnte Russland die Diskussion über Personen als Ablenkung nutzen.

Wer hilft? Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnt vor einer Falle Russlands. Sie sagt, dass nicht eine Person allein verhandeln kann, sondern nur ein ganzes Team. Auch der ukrainische Außenminister ist bei dem Treffen dabei. Gemeinsam überlegen die Länder, wie Friedensgespräche wieder in Gang kommen können.

Was kannst du tun? Auch wenn der Krieg weit weg ist, kannst du dich informieren und mit anderen darüber sprechen. In der Schule oder im Freundeskreis könnt ihr überlegen, was Frieden bedeutet und wie wichtig Zusammenarbeit in Europa ist. Es gibt viele Organisationen, die sich für Frieden einsetzen – vielleicht ist etwas dabei, das dich interessiert.