Sasa Kalajdzic hat mit einem späten Tor Österreich vor dem WM-Aus bewahrt und blickt jetzt voller Zuversicht auf das Spiel gegen Spanien.
Beim WM-Spiel gegen Algerien lag Österreich zwischenzeitlich mit 1:3 zurück. In den letzten Minuten traf Kalajdzic zum 3:3-Endstand. Ohne dieses Tor wäre Österreich schon aus der WM ausgeschieden. „Ich habe das Gefühl gehabt, dass wir eher durchgeschnauft haben, dass wir nicht die Koffer packen müssen“, sagte Kalajdzic danach. Für ihn fühlte sich das Ganze „surreal“ an, also wie ein Traum.
Kalajdzic hat in seiner Karriere schon drei Kreuzbandrisse durchgemacht. Das sind schwere Knieverletzungen, die Sportler monatelang außer Gefecht setzen. Umso mehr bedeutet ihm dieser Moment. Er sagte: „Am allermeisten bedeutet mir, dass ich so vielen Menschen eine Freude bereiten konnte.“ Direkt nach dem Spiel hat ihn seine Frau Lorena angerufen – das war für ihn der schönste Augenblick. „Für mich gibt es nichts Schöneres, als diesen Moment mit jemandem zu teilen, den man so sehr liebt“, erzählte er.
