In Indien haben am Montag Tausende junge Menschen in der Hauptstadt Neu-Delhi gegen die Regierung protestiert.
Was ist passiert? In Neu-Delhi sind Tausende junge Leute auf die Straße gegangen, weil sie mit der Regierung unzufrieden sind. Die Bewegung nennt sich "Cockroach"-Bewegung. Ihren Namen hat sie bekommen, weil ein Politiker arbeitslose Jugendliche mit Kakerlaken verglichen hat. Die Jugendlichen haben den Namen aber selbst aufgegriffen und sagen: Wir sind viele, und wir wollen gehört werden. Sie fordern vor allem, dass der Bildungsminister zurücktritt. Grund sind große Probleme bei wichtigen Prüfungen: Aufgaben wurden vorher im Internet veröffentlicht und technische Systeme sind ausgefallen. Mehr als zwei Millionen Menschen mussten deshalb die Prüfung noch einmal schreiben.
Wer hilft? Die Regierung hat angeboten, mit den protestierenden Studierenden zu reden. Ein Sprecher sagte: "The government had reached out for talks in the morning." Auch bekannte Bürgerrechtler wie Sonam Wangchuk unterstützen die Bewegung. Er sagte: "The youth have gathered in huge numbers." Viele Studierende solidarisieren sich über soziale Medien wie Instagram, wo die Bewegung innerhalb weniger Tage Millionen Anhänger erreicht hat.
