Die beiden ProSieben-Moderatoren Joko und Klaas haben am Mittwochabend eine sehr lange Dokumentation über den Alltag im ukrainischen Kriegsgebiet gezeigt.

Was ist passiert? Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf hatten in ihrer Show „Joko & Klaas gegen ProSieben" freie Sendezeit gewonnen – eigentlich nur 15 Minuten. Am Ende lief bei ProSieben aber eine Dokumentation mit dem Titel „Joko & Klaas Live – #dontlookaway", die rund 200 Minuten dauerte. In dem Film erzählen fünf Ukrainerinnen und Ukrainer mit Handkameras aus ihrem Alltag im Krieg: ein Drohnenpilot, ein Chirurg, eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung von Cherson, eine Frau, die bei Evakuierungen hilft, und eine Polizistin. Die Dokumentation zeigt zerstörte Häuser, ausgebrannte Autos und trauernde Angehörige.

Wer hilft? In dem Film sprechen Menschen, die in der Ukraine bleiben, um andere zu unterstützen. Der Arzt Andriy (39) versorgt Verwundete. Die Polizistin versucht, Menschen zu schützen. Olha, Mitarbeiterin der Chersoner Stadtverwaltung, kümmert sich um Bewohnerinnen und Bewohner zerstörter Wohnungen. Auch Joko und Klaas selbst nutzen ihre große Reichweite, um auf das Leid im Krieg aufmerksam zu machen – sie haben das Thema mit Sendungen zu Seenotrettung, Frauenrechten und gegen rechte Gewalt verbunden.