Ein Gericht im Iran hat die Haftstrafe gegen den bekannten Regisseur Jafar Panahi bestätigt – trotz internationaler Aufmerksamkeit für seinen preisgekrönten Film.

Was ist passiert? Ein Revolutionsgericht in Teheran hat die Berufung des Regisseurs Jafar Panahi abgelehnt. Er muss nun für ein Jahr ins Gefängnis, darf zwei Jahre lang nicht aus dem Iran ausreisen und darf keiner politischen oder sozialen Gruppe angehören. Verurteilt wurde er unter anderem wegen seines Films „Ein einfacher Unfall", den er heimlich gedreht hatte. Mit dem Film gewann er die Goldene Palme in Cannes, einen der wichtigsten Filmpreise der Welt, und er wurde für den Oscar nominiert.

Wer hilft? Auf der ganzen Welt haben Filmschaffende und Menschenrechtsorganisationen protestiert. Die Europäische Union hat sogar Sanktionen gegen den Richter verhängt, der das Urteil gesprochen hat. Bei einem Festival in Frankreich konnte Panahi im Mai 2025 zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder persönlich auftreten und dort für seinen Film viel Aufmerksamkeit bekommen.