Iran hat ein wichtiges Abkommen mit den USA gestoppt und wirft den USA vor, sich nicht an Vereinbarungen zu halten.

Stell dir vor, zwei Länder versuchen, einen großen Streit mit Worten statt mit Waffen zu lösen – genau das war der Plan zwischen Iran und den USA. Mitte Juni hatten sie sich auf ein sogenanntes Rahmenabkommen geeinigt, also auf einen Fahrplan für Friedensverhandlungen. Doch jetzt sagt Irans Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi: Dieses Abkommen gilt nicht mehr. Er wirft den USA vor, mit aggressiven Maßnahmen gegen ihre Zusagen verstoßen zu haben. Die USA haben sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert.

Es gibt aber noch Leute und Organisationen, die versuchen, die Lage zu entschärfen. Diplomaten auf beiden Seiten halten Gesprächskanäle offen, auch wenn sie gerade nicht öffentlich verhandeln. Internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen beobachten die Situation genau und rufen beide Seiten zur Deeskalation auf. Medien weltweit berichten über die Krise und schaffen so Aufmerksamkeit, die Druck auf die Regierungen erzeugen kann, friedliche Lösungen zu suchen.