Die Lage zwischen den USA und Iran ist so angespannt wie seit Wochen nicht – und könnte sich auf weitere Länder ausweiten.
Was ist passiert? Die USA haben in der siebten Nacht in Folge den Iran angegriffen, unter anderem Überwachungsanlagen und Waffenlager. Nach iranischen Angaben wurden dabei auch Zivilisten verletzt oder getötet. Gleichzeitig schlugen iranische Raketen oder Drohnen in mehreren Nachbarländern ein: in Saudi-Arabien und Jordanien, in Kuwait und Bahrain. Die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus – eine Meerenge zwischen Iran und der arabischen Halbinsel – wurde fast nicht mehr von Schiffen befahren. Die im Jemen kämpfenden Huthis, ein Verbündeter Irans, drohten Saudi-Arabien mit Angriffen auf Flughäfen und Häfen.
Wer versucht zu helfen? Pakistan spielt eine Rolle als Vermittler zwischen den USA und Iran – doch pakistanische Diplomaten warnen, dass ihr eigenes Land selbst in den Konflikt hineingezogen werden könnte. Internationale Beobachter wie der Iran-Experte Saeid Golkar warnen laut vor, dass die Situation „außer Kontrolle“ gerate. Auch die Vereinten Nationen und andere Staaten verfolgen die Lage genau, um eine weitere Ausweitung möglichst zu verhindern.
