Die USA und der Iran greifen sich seit einer Woche gegenseitig an – und die Lage wird immer gefährlicher.

Seit sieben Nächten in Folge bombardieren die USA den Iran. Sie fliegen Angriffe auf Militärstützpunkte, Waffenlager und Überwachungsanlagen. Der Iran schlägt zurück: Seine Revolutionsgarden haben Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen – einer der wichtigsten Schifffahrtswege der Welt für Öl. Auch die Nachbarländer Kuwait und Bahrain gerieten unter Beschuss, und es gab Explosionen in Saudi-Arabien und Jordanien, wo die USA Militärstützpunkte haben. Mindestens 38 Menschen wurden im Iran seit Beginn der Angriffe getötet, über 400 wurden verletzt.

Trotz der Gewalt versuchen einige Akteure, den Konflikt zu stoppen oder einzudämmen. Pakistan, das mit Saudi-Arabien ein Militärbündnis hat, warnt vor einer weiteren Ausweitung. Internationale Experten wie Saeid Golkar von der University of Tennessee schlagen Alarm und sagen: "Diese Eskalation verschärft sich rapide und gerät außer Kontrolle." Es gab vor einem Monat sogar ein Rahmenabkommen, das die Straße von Hormus wieder für den internationalen Schiffsverkehr öffnen sollte – doch das ist durch die neuen Angriffe in weite Ferne gerückt.