Im Streit zwischen dem Iran, den USA und Israel droht eine Schließung der Straße von Hormus – gleichzeitig sterben Menschen im Libanon.
Was ist passiert? Die iranischen Revolutionsgarden haben am Wochenende angekündigt, die Straße von Hormus zu schließen. Durch diese Meerenge fließt ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls – also ein riesiger Teil der Energie, den wir alle nutzen. Der Iran sagt, das sei ein "erster Schritt", falls die andere Seite weiter "aggressiv" handle. Das Problem: Nur wenige Tage vorher hatten die USA und der Iran ein Abkommen unterschrieben, in dem steht, dass die Schifffahrt sofort wieder laufen soll. Der Iran bricht diesen Vertrag also möglicherweise gerade.
Wer hilft und vermittelt? Die USA schicken Unterhändler in die Schweiz. Das Land Katar und Pakistan versuchen zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln. Außerdem ist das US-Militär (CENTCOM) in der Region, um den Schiffsverkehr zu schützen. US-Vizepräsident JD Vance sagt, er sehe Fortschritte in den Gesprächen über das iranische Atomprogramm und über eine Waffenruhe im Libanon. Auch im Libanon selbst soll eigentlich seit Freitag eine Waffenruhe gelten – vermittelt durch Diplomaten aus vielen Ländern.
