Infineon hat den im Februar angekündigten Kauf des Sensorbereichs von ams-Osram abgeschlossen und dafür 570 Millionen Euro bezahlt.
Der deutsche Chiphersteller Infineon hat sich den nicht-optischen Sensorteil von ams-Osram gesichert. Das bedeutet: Infineon bekommt einen Teil der Firma, der Sensoren für Autos, Industrie und Medizin herstellt. Bezahlt wurden 570 Millionen Euro in bar.
Infineon erwartet, dass dieser neue Bereich im Jahr 2026 ungefähr 230 Millionen Euro Umsatz macht. Das Geld soll vor allem in Forschung und Entwicklung fließen.
Für dich heißt das: Halbleiter und Sensoren stecken in vielen Geräten, die du täglich nutzt – zum Beispiel in Smartphones, Autos oder medizinischen Geräten. Wenn sich große Firmen zusammenschließen, verändert sich der Markt, in dem solche Bauteile entwickelt werden.
ams-Osram hatte im Februar 2026 ein Sparprogramm namens Simplify gestartet. Dabei sollen bis 2028 rund 200 Millionen Euro eingespart werden. Etwa 2.000 Beschäftigte sind betroffen, die Hälfte davon in Europa. Der Chef Aldo Kamper sagte, dass Österreich nicht betroffen sei. Rund 230 Mitarbeitende wechseln mit dem Sensorbereich zu Infineon.
