In Italien haben sich Hunderte Sportwagenfahrer zu illegalen Rennen getroffen – die Polizei hat daraufhin eingegriffen.

Was ist passiert? In der Region um den Gardasee in Norditalien haben sich über soziale Medien wie Instagram und WhatsApp kurzfristig Treffen von Sportwagenfahrern organisiert. Die Fahrer trafen sich auf Parkplätzen von Einkaufszentren und in Industriegebieten, manche kamen sogar aus Deutschland oder Österreich. Einige führten riskante Driftmanöver und andere gefährliche Aktionen vor, zum Teil bis spät in die Nacht. Die meisten Fahrzeuge am Mittwochabend in Mazzano hatten laut Polizei deutsche Kennzeichen.

Wer hilft? Die italienische Polizei hat die Treffen aufgelöst und einen großen Einsatz gestartet. Dabei wurden mehr als 100 Fahrer kontrolliert, etwa 20 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung geahndet und drei Autos mit manipulierten Kennzeichen sichergestellt. Die Polizei sagt, der Einsatz habe Unfälle verhindert und den Verkehr geschützt. Ein italienischer Politiker will außerdem mit den Botschaften in Deutschland und Österreich zusammenarbeiten, damit solche Treffen grenzüberschreitend besser verhindert werden können.