Eine extreme Hitzewelle hat Ende Juni 2026 Teile Deutschlands fest im Griff – das Robert Koch-Institut warnt vor mehreren Hundert Toten.

Was ist passiert? Ende Juni 2026 hat eine ungewöhnlich starke Hitzewelle weite Teile Deutschlands getroffen. An vielen Orten wurden Temperaturen über 40 Grad gemessen, und mehrere Wetterrekorde wurden gebrochen. In der Woche vom 15. bis 21. Juni lag der Durchschnitt der Tag- und Nachttemperaturen bei 21,1 Grad – das ist deutlich über der Grenze, ab der mehr Menschen sterben als sonst. Das Robert Koch-Institut (RKI) rechnet deshalb damit, dass schon jetzt mehr als 800 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben sind.

Wer hilft? Das RKI beobachtet die Lage genau und veröffentlicht jede Woche einen Bericht zur hitzebedingten Sterblichkeit. In Krankenhäusern und Pflegeheimen werden ältere und kranke Menschen besonders betreut: Es wird zum Beispiel darauf geachtet, dass sie genug trinken, sich in kühlen Räumen aufhalten und regelmäßig untersucht werden. Auch Wetterdienste warnen frühzeitig vor Hitze, damit sich alle darauf einstellen können.