Städte wie Frankfurt, Darmstadt und Kassel versorgen wohnungslose Menschen bei 35 Grad mit Wasser, Sonnenschutz und kühlen Räumen.
In Hessen ist es gerade sehr heiß, etwa 35 Grad im Schatten. Davon sind vor allem Menschen betroffen, die draußen schlafen, also kein Zuhause haben. In Hessen leben laut Sozialministerium mindestens 29.000 wohnungslose Frauen und Männer, die echte Zahl ist wahrscheinlich noch höher. Wer auf der Straße lebt, hat oft keinen Schatten, kein kühles Zimmer und schwer Zugang zu Trinkwasser. Das macht die Hitze für sie richtig gefährlich, weil der Körper dann schnell dehydriert, also austrocknet, oder Kreislaufprobleme bekommt.
Zum Glück passiert gerade einiges: In Frankfurt fährt seit letzter Woche der Hitzebus abends durch die Stadt und bringt Obdachlose in Übernachtungen, dazu gibt es Wasser, Sonnenschutz und Sonnenschirme. Daniel Schneider arbeitet dort und hilft mit. In Darmstadt verteilen Streetworker Getränke, Sonnencreme und Kopfbedeckungen an rund 50 Menschen und bieten ihnen kühle Räume an. In Kassel können alle kostenlos Wasser aus Trinkbrunnen trinken, und die Wohnungslosenhilfe bringt Wasser und Sonnenschutz direkt zu den Betroffenen.
