Die Hitzewelle der letzten Tage hat die Berliner Feuerwehr und Polizei stark beansprucht – am Wochenende gab es mehrere hundert Einsätze mehr als sonst.
In den letzten Tagen war es in Berlin sehr heiß. Die Feuerwehr und die Polizei mussten viel mehr arbeiten als normal. Am Samstag gab es 2055 Einsätze, am Sonntag sogar 2083 – die meisten davon waren medizinische Notfälle. An normalen Tagen sind es etwa 1500 bis 1700 Einsätze, hat Feuerwehrchef Karsten Homrighausen im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses gesagt. Viele Menschen hatten mit Austrocknung, Hitzeschlag oder anderen Beschwerden zu kämpfen. "Die Feuerwehr sei 'sehr stark belastet und auch ausgelastet' gewesen", so Homrighausen.
Es gab aber auch traurige Nachrichten: Vier Menschen sind beim Baden ums Leben gekommen. Damit niemand ertrinkt, war die Polizei vor den überfüllten Freibädern im Einsatz. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat sich bei der Polizei bedankt. Die Polizei hatte eine besondere Idee: An heißen Plätzen in der Stadt wurden Wasserwerfer aufgestellt, damit sich Menschen abkühlen konnten. Das kam bei vielen Leuten und auch bei Touristen gut an. Spranger fand das eine "sehr, sehr gute Idee".
