Ein 39-jähriger Mann, der Babynahrung mit Gift manipuliert haben soll, bleibt bis September im Gefängnis.

Was ist passiert? Ein früheres Mitglied des Babynahrungsherstellers Hipp sitzt in Österreich in Untersuchungshaft. Er soll in Österreich, Tschechien und der Slowakei insgesamt sechs Gläser Babynahrung mit Rattengift vergiftet haben. Ein Glas wurde im Burgenland gefunden, ein zweites wird noch in einer Spar-Filiale in Eisenstadt gesucht. Ein Gutachten sagt: Wer das gegessen hätte, wäre zwar nicht gestorben, aber krank geworden. Jetzt entschied ein Gericht: Der Mann bleibt bis zum 14. September im Gefängnis.

Wer hilft? Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Eisenstadt ermitteln in dem Fall. Das Gericht hat geprüft, ob der Verdächtige weiter im Gefängnis bleiben muss, und Ja gesagt. Behörden sichern Beweise und suchen nach dem zweiten Glas, damit niemand mehr zu Schaden kommt.