Hessen repariert in den nächsten Jahren viele kaputte Straßen und Brücken – dafür gibt es fast eine Milliarde Euro.

Stell dir vor, du fährst mit dem Auto über eine Straße und es rumpelt und rüttelt überall. Genau solche kaputten Straßen will Hessen bis zum Jahr 2030 reparieren – insgesamt 450 Kilometer. Das hat der Verkehrsminister Kaweh Mansoori am Montag in Wiesbaden gesagt. Er ist von der SPD und arbeitet für die hessische Landesregierung.

Für die Reparaturen nimmt Hessen in den nächsten fünf Jahren rund 850 Millionen Euro in die Hand. Zusätzlich kommen nochmal 140 Millionen Euro vom Bund, also der Bundesregierung in Berlin. Das Geld stammt aus einem Sondertopf, der extra für kaputte Straßen und Brücken eingerichtet wurde. Insgesamt ist also fast eine Milliarde Euro da, um Straßen, Brücken und Ortsdurchfahrten wieder in Ordnung zu bringen.

Die Fachleute von Hessen Mobil – das ist die Behörde, die sich um die Straßen kümmert – haben sich zuerst angeschaut, wo es am dringendsten ist. Sie wollen vor allem Straßen reparieren, die sehr wichtig für den Lastverkehr sind. Lastwagen zum Beispiel, die schwere Sachen transportieren, nutzen viele dieser Straßen jeden Tag. Ein Beispiel: Die L 3040 zwischen der Autobahn A60 und Ginsheim im Kreis Groß-Gerau bekommt eine neue Fahrbahndecke.