Die österreichische Tochter der Baumarktkette Hellweg hat ein Sanierungsverfahren beantragt, weil das Unternehmen finanziell in Schwierigkeiten steckt.

Was ist passiert? Die Firma Hellweg, die bei uns in Österreich sechs Bau- und Gartenmärkte betreibt, hat beim Gericht in Linz ein sogenanntes Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Das bedeutet: Das Unternehmen ist pleite, will aber weitermachen und sich neu aufstellen. Rund 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind betroffen. Die Märkte in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark bleiben laut Firma aber geöffnet, und auch Kundenkarten, Rabatte und Aktionen gelten weiter.

Wer hilft? Das Gericht in Linz wird das Verfahren leiten und einen Sanierungsverwalter einsetzen, der aufpasst, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Außerdem unterstützen erfahrene Sanierungsexperten die Geschäftsführung dabei, einen Plan für die Zukunft zu entwickeln. Das Ziel ist klar: Die Märkte sollen „aus eigener Kraft“ wieder auf die Beine kommen. Das Management will die Belegschaft, die Geschäftspartner und die Öffentlichkeit „frühzeitig und transparent“ informieren.