Ein Hamburger Theater hat ein Stück über den Buckelwal Timmy gezeigt, der im Frühjahr in der Ostsee für Schlagzeilen sorgte.
Im Frühjahr haben Millionen Menschen die Geschichte eines Buckelwals in der Ostsee verfolgt. Das Tier bekam von den Medien den Namen Timmy. Es wurde wochenlang diskutiert, ob man den Wal retten oder sterben lassen sollte. Dabei ging es in den sozialen Medien oft sehr emotional zu.
Das Hamburger Ernst-Deutsch-Theater hat daraus jetzt ein Theaterstück gemacht. Es heißt "Timmy – die Hope stirbt zuletzt" und besteht aus drei Teilen. Die Macher beschreiben es als eine Mischung aus Theater, Konzert und einer Art öffentlicher Fragestunde. Es geht um die Frage, warum sich Menschen so stark in ein einzelnes Tier hineindenken.
Nach der Vorstellung hat die Tierärztin Kirsten Tönnies, die bei dem Rettungsversuch dabei war, mit Tierrechtsaktivisten gesprochen. Am Ende des Abends ist die Berliner Band Tulpe aufgetreten, die schon während der Debatte mit dem Song "Sprengt den Wal" für Aufmerksamkeit gesorgt hatte.
