In Österreich müssen Paare, die eine künstliche Befruchtung machen lassen, bald weniger selbst zahlen – im Schnitt rund 180 Euro weniger pro Versuch.
Stell dir vor, du willst ein Kind bekommen, aber es klappt nicht auf natürlichem Weg. Dann kann eine künstliche Befruchtung helfen, also eine Behandlung im Spital oder in einer Praxis. In Österreich kostet so eine Behandlung zwischen 3.000 und 5.000 Euro pro Versuch – das ist sehr viel Geld für die meisten Familien.
Genau hier setzt der sogenannte IVF-Fonds ein. Das ist ein Topf mit Geld vom Staat, der Paare unterstützt, die ungewollt kinderlos sind. Er gibt es schon seit 26 Jahren. Jetzt hat die ÖVP-Familienministerin gesagt, dass der Fonds mehr zahlen soll. Pro Versuch sinkt der Selbstbehalt, also das, was die Paare selbst bezahlen müssen, im Durchschnitt um rund 180 Euro.
Gefördert werden bis zu vier Versuche. Im Durchschnitt braucht eine Frau etwa 1,7 Versuche, bis es mit einer Schwangerschaft klappt. Anspruch auf die Förderung haben Paare, bei denen die Frau unter 40 und der Partner unter 50 Jahre alt ist.
