Andy Burnham ist der neue Premierminister von Großbritannien – der siebte innerhalb von nur zehn Jahren.
Was ist passiert? In Großbritannien hat ein Mann namens Andy Burnham eine wichtige Rede gehalten. Er ist jetzt der neue Premierminister. In seiner Rede hat er gesagt, dass sich in seinem Land politisch und wirtschaftlich viel verändern soll – sogar so viel wie seit 40 Jahren nicht mehr. Zum Beispiel will er, dass es bald keine Menschen mehr ohne Wohnung gibt. Außerdem will er die Spaltung in der Gesellschaft über das Thema EU überwinden. Viele Menschen in Großbritannien sind sich nämlich bis heute nicht einig, ob der Brexit – also der Austritt aus der EU – eine gute oder schlechte Idee war.
Wer hilft? Der BBC-Journalist Misha Glenny hat die Rede im österreichischen Fernsehen analysiert. Er sagt, die Rede sei überraschend leidenschaftlich gewesen – viel emotionaler als die Auftritte des vorherigen Premiers. Glenny sieht in Burnham einen möglichen Partner für die EU. Auch die oppositionelle Partei Reform UK verliert laut Umfragen gerade an Zustimmung, weil ihr Chef Nigel Farage wegen Vorwürfen rund um Spenden kritisiert wird. Das könnte Burnhams Position stärken.
