Nach dem großen Feuer in einer Müllhalle in Wien steht fest: Es war kein Verbrechen, sondern wahrscheinlich ein falsch entsorgter Gegenstand schuld.
Was ist passiert? Letzten Freitag ist in Wien-Donaustadt in einer großen Halle, in der Müll gelagert wird, ein Feuer ausgebrochen. Die Halle wurde komplett zerstört. Die Feuerwehr war bis Samstag im Einsatz, um alles zu löschen. Wegen des Brandes musste eine wichtige Autobahn, die A23, von Freitagabend bis in die Nacht zum Sonntag gesperrt werden. Auch eine Zugstrecke in der Nähe fiel stundenlang aus.
Wer hilft? Die Polizei in Wien hat den Fall untersucht. Experten vom Landeskriminalamt (LKA) Wien und vom Bundeskriminalamt (BK) haben zusammen die Brandmeldeanlage der Halle ausgelesen und den Brandschutt untersucht. Im Schutt haben sie viele Gegenstände gefunden, die gar nicht in den Sperrmüll gehören: Batterien, Akkus, Elektroteile und Spraydosen. Solche Teile können sich leicht selbst entzünden. Die Polizei hat dazu auch eine offizielle Pressemitteilung veröffentlicht, damit alle wissen, was passiert ist.
