Der österreichische Golfer Sepp Straka hat bei der British Open in England am letzten Spieltag eine 72er-Runde gespielt und das Turnier knapp außerhalb der Top 70 beendet.
Bei der British Open in Southport, einer Stadt im Nordwesten Englands nahe der Stadt Liverpool, treten die besten Golferinnen und Golfer der Welt gegeneinander an. Sepp Straka, der für Österreich spielt, hat den Cut überstanden – das heißt, er durfte nach zwei Runden weiterspielen. Am dritten Tag lief es aber nicht so gut: Er spielte eine 74 und fiel weit zurück. Am letzten Tag steigerte er sich mit einer 72, schaffte es aber nicht mehr in die Top 70.
Ganz vorne liegt ein anderer Spieler: Sam Burns aus den USA. Er hat nach drei Runden zehn Schläge unter Par und damit die beste Zwischenplatzierung. Par ist die Anzahl an Schlägen, die ein geübter Spieler für ein Loch braucht. Wer darunter bleibt, ist besser als der Durchschnitt. Burns kann am Sonntag sein erstes großes Turnier gewinnen, ein sogenanntes Major. Das ist im Golf ein besonders wichtiges Turnier, vergleichbar mit einem Finale bei anderen Sportarten.
Golf-Turniere wie die British Open sind für Spieler aus kleinen Golfländern wie Österreich eine besondere Chance, sich weltweit zu zeigen. Straka hat das schon 2023 geschafft, als er Zweiter wurde. Auch wenn es diesmal nicht für die Spitze reichte, zeigt seine Teilnahme, dass Golf-Sport in Österreich auf einem guten Weg ist.
