Die Bundesregierung hat sich am 10. Juni 2026 mit Chefs von Firmen und Gewerkschaften getroffen, um über Reformen in Deutschland zu reden.

Beim Treffen im Kanzleramt ging es um vier große Themen: Arbeit, Soziales, Steuern und Bürokratieabbau. Bürokratieabbau bedeutet, dass Regeln und Formulare für Firmen einfacher werden sollen. DIHK-Präsident Adrian sagte im Deutschlandfunk, dass vor allem die hohen Energiepreise, die hohen Lohnkosten und die vielen Vorschriften den Firmen zu schaffen machen. „Als größte Herausforderungen nannte Adrian die hohen Energie- und Arbeitskosten sowie die Bürokratie.“ Er forderte, „die Unternehmen müssten wieder Vertrauen gewinnen in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland“.

Bei dem Treffen saßen Spitzenpolitiker der Koalition wie Jens Spahn und Matthias Miersch mit Vertretern der Gewerkschaften und der Arbeitgeber an einem Tisch. Gewerkschaften setzen sich für die Rechte von Arbeitnehmern ein, also zum Beispiel für sichere Jobs und faire Löhne. Auf der anderen Seite saßen Chefs von Unternehmen, die sich zum Beispiel niedrigere Steuern und weniger Bürokratie wünschen. Beide Seiten haben also unterschiedliche Wünsche – und genau deshalb mussten sie miteinander reden.