Ein heftiges Gewitter hat am Sonntag in Teilen Österreichs für Brände, umgestürzte Bäume und Rettungseinsätze auf Seen gesorgt – aber Hunderte Einsatzkräfte waren sofort zur Stelle.
Was ist passiert? Am Sonntagnachmittag zog eine starke Gewitterfront über Niederösterreich und Salzburg. Ein Blitz traf den Turm von Schloss Dobersberg und setzte ihn in Brand. Starker Wind riss Bäume um, die auf Autos und Bahnleitungen fielen. In Salzburg gerieten Segelboote und Wassersportler auf Seen in Not. Eine Autofahrerin wurde leicht verletzt, als ein Baum auf ihr Auto stürzte.
Wer hilft? Sofort rückten Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden an und löschten den Schlossbrand mit einer Drehleiter. Atemschutztrupps suchten den Turm nach versteckten Glutnestern ab. In Ernsthofen retteten Einsatzkräfte mehrere Menschen aus dem Wasser. Auf der Westautobahn sicherten Feuerwehrleute die Unfallstellen. Im Salzburger Seengebiet waren sieben Ortsstellen der Wasserrettung im Dauereinsatz und brachten vermisste Wassersportler in Sicherheit. Insgesamt gab es allein in Niederösterreich rund 140 Feuerwehreinsätze.
